12.04.2014

"Abbrennen von Osterfeuern"

Bildquelle: Kleine Zeitung Online

An sich ist das punktuelle Verbrennen von Materialien (Äste, Laub usw.) im Freien verboten. Für wenige Fälle gelten Ausnahmen, darunter fallen z.B. Feuer im Rahmen von Brauchtumsveranstaltungen.

Es können daher üblicherweise nur jene Osterfeuer genehmigt bzw. geduldet werden, welche von Personengruppen wie Vereine, Straßen- und Dorfgemeinschaften usw. angesucht werden und deren Osterfeuer im Sinne des Brauchtums und der religiösen Bedeutung abgebrannt werden sollen.

 

  • Meldeformular Gemeindeamt/LAWZ
  • gesetzliche Rahmenbedingungen und Vorschriften

 

  • Die Anmeldung um Genehmigung zum Abbrennen von Osterfeuern muss rechtzeitig bei der zuständigen Gemeinde erfolgen.
  • Die Osterfeuer dürfen nur in der Nacht von Karsamstag auf Ostersonntag abgebrannt werden bzw. bei Schlechtwetter am drauffolgenden Wochenende
  • Vor dem Abbrennen ist zu kontrollieren, ob sich nicht Tiere (z.B. Igel, Vögel usw.) in der Zwischenzeit im Osterhaufen eingenistet haben. Sollte dies der Fall sein. ist der Haufen umzuschichten!
  • Grundsätzlich darf nur trockenes Holz und Reisig verbrannt werden, das Verbrennen von Müll (Reifen, lackiertes Holz usw.) ist strengstens verboten.
  • Bei Aufkommen von Wind, Funkenflug und vor Verlassen der Feuerstätte ist das Feuer gänzlich zu löschen.
  • Im verbauten Gebiet ist das Abbrennen von Stoffen, bei dem starker Rauch oder Geruchsbelästigungen zu erwarten sind, verboten.
  • Das Abbrennen des Osterhaufens darf nur unter ständiger Aufsicht und ohne Anrainerbelästigung erfolgen.
  • Für die erste Löschhilfe sind geeignete Löschgeräte bereitzuhalten.
  • Bei drohender Gefahr ist unverzüglich die Feuerwehr, NOTRUF 122, zu verständigen.