Landesfeuerwehrtag unter dem Motto "Qualität ist unser Anspruch"

LH Kaiser und LFK Robin: Geplanter Leitstellenverbund ist ein Qualitätssprung - LAWZ und Landesfeuerwehrschule werden modernisiert Klagenfurt (LPD)

 

"Qualität ist unser Anspruch", so lautet das Motto des Landesfeuerwehrtages heute, Samstag, in Klagenfurt. Feuerwehrreferent Landeshauptmann Peter Kaiser und Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin informierten im Rahmen einer Pressekonferenz über wichtige anstehende Entscheidungen für das Kärntner Feuerwehrwesen und damit für die Optimierung der Sicherheit der Bevölkerung.

Geplant ist ein Leitstellenverbund für Kärnten. Dieser sieht nach der bevorzugten Variante von insgesamt vier Möglichkeiten vor, dass die Landesalarm- und Warnzentrale (LAWZ) Kärnten als Basis fungiert, weiters soll die Feuerwehr Villach LAWZ-Redundanzstandort werden und die Berufsfeuerwehr Klagenfurt eingebunden werden. Ebenfalls angeschlossen bzw. mitintegriert werden alle Bezirksfeuerwehren. Diese Variante wurde dem Landesrechnungshof zur Prüfung vorgelegt. "Nach erfolgter positiver Prüfung soll dieses Konzept erneut der Landesregierung als Entscheidungsgrundlage vorgelegt und von ihr beschlossen werden", sagte Kaiser und wies darauf hin, dass der Katastrophenstab damit jederzeit miteingebunden sei. "Dieser Leitstellenverbund ist ein Qualitätssprung für die Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung", so der Landeshauptmann. Dieser Verbund punkte mit hoher operativer und funktionaler Leistungsfähigkeit, langfristiger Perspektive und angemessener Kostenstruktur.

 

"Qualität ist unser Anspruch", dies gelte umfassend, sowohl für die Ausbildung als auch für die Infrastruktur, unterstrichen LH Kaiser und LFK Robin an vielen Beispielen. 24.000 Mitglieder zählen die Kärntner Feuerwehren, geleistet wurden 18.000 Einsätze, 70 Prozent davon sind technischer Natur.

Hervorgehoben wurde das große internationale Lob für die Durchführung der Feuerwehrolympiade in Villach ("Villach on fire"). Erfreulich sei auch die hohe Bereitschaft zur Weiterbildung an der Feuerwehrschule. Über 5.300 Feuerwehrleute hatten Kurse absolviert. Die LAWZ wird umgebaut und technisch erneuert. Auch die Landesfeuerwehrschule wird baulich modernisiert und viele Innenbereiche neu gestaltet.

"Ich bin sehr stolz auf Kärntens Feuerwehren, diese Organisation gibt abseits von allen Statistiken vor allem ein Schutz- und Sicherheitsgefühl, das nicht selbstverständlich ist", dankte Kaiser den Feuerwehrleuten und Verantwortlichen sowie allen Einsatzorganisationen.

 

LFK Robin machte ebenfalls die Vorteile des Leitstellenverbundes für das ganze Land deutlich. Er hob die unverzichtbare Bedeutung der Kooperation hervor, um Einsätze und Projekte gut zu bewältigen, und dankte dem Land und dem Landeshauptmann sowie allen Partnern. Weitere Säulen des Leitbildes des Feuerwehrverbandes neben der Kooperation sind "Bedarfsorientierung, Sicherheit, Innovation und Kompetenz-Entwicklung".

Gemäß eines Gefahrenausrüstungsplanes wurden und werden Gemeinden evaluiert und zuletzt zeigte sich, dass 80 Prozent der untersuchten Gemeinden Feuerwehren haben, die mit Geräten bzw. Fahrzeugen passend ausgestattet seien. Weiters teilte Robin mit, dass durch Altkameraden und Jungfeuerwehrleute auch die Mitgliederzahl insgesamt angestiegen sei. Auch 870 Damen seien bei der Feuerwehr aktiv, Tendenz steigend. Besonders nahe gegangen seien ihm persönlich zwei Verkehrsunfälle heuer, bei denen zwei Feuerwehrkameraden auf ihren Dienstfahrten tödlich verunglückt sind und von FF-Kameraden geborgen werden mussten.

 

Feuerwehrverband bzw.Feuerwehrschule haben bereits viele Auszeichnungen erhalten. Aktuell ist sie wieder Finalist für den Staatspreis im Bereich Unternehmensqualität. Entsprechende Urkunden für herausragendes Qualitätsmanagement übergaben der Landeshauptmann zusammen mit Infineon-Vorstand Sabine Herlitschka und Johann Sauermann (Quality Austria) an LFK Robin und den Leiter der Feuerwehrschule Klaus Tschabuschnig. Herlitschka und Sauermann referierten über den Stellenwert von "Qualität als Lebenseinstellung" und "Unternehmensqualität in der Ausbildung".

Auch Landesamtsdirektor Dieter Platzer und Regierungsrat Markus Hudobnik vom Sicherheitsdienst des Landes nahmen an der Pressekonferenz teil. Musikalisch umrahmt wurde der Feuerwehrtag auch von der Militärmusik Kärnten.

Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Brunner
Fotos: Feuerwehrverband/Höher

 

 

 

 

 

 

 

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