Modernisierung im Jahr 2000

Im Jahr 2000 wurde bereits der Beschluss gefasst die Landesalarm - und Warnzentrale zu modernisieren und an den heutigen  Stand der Technik anzupassen. Durch die ständig steigende Anzahl von Einsätzen der Feuerwehren, der Bergrettung, für das Amt der Kärntner Landesregierung,  war es notwendig geworden, diesen Schritt vorzunehmen. Im Laufe der letzten Monate wurden die Räumlichkeiten der LAWZ umadaptiert und durch einen großzügigen Neubau erweitert. Im Bereich der Einsatzleitsoftware wurde ein modernes und bedienerfreundliches Einsatzleitsystem errichtet.

Nach über zehn Jahren Betrieb (rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag!) war es erforderlich geworden, die im Gebäude des Kärntner Landesfeuerwehr-verbandes untergebrachte Landesalarm- und Warnzentrale technisch auf den neuesten Stand zu bringen.
Seit dem Jahre 1990 wurden fast 100.000 Einsätze zum Schutz von Menschen und Sachwerten in ganz Kärnten über diese Einrichtung abgewickelt, wobei in den letzten Jahren ständig eine Erhöhung der Einsatzzahlen zu berichten ist.

Derzeit werden rund 17.000 Einsätze jährlich über die LAWZ abgewickelt. Diese Zentrale ist in ihrer Art einmalig in Österreich vom Umfang der Aufgaben her. Für die Warnung der Bevölkerung und Alarmierung der Einsatzkräfte stehen in Kärnten 870 Sirenen, davon 119 vollelektronisch und notstromversorgt sowie mit Rückmeldemöglichkeit, zur Verfügung. Die Ansteuerung aller Sirenen erfolgt über Funk zentral von der LAWZ aus. Die Bedienplätze in der neuen Zentrale sind in einem halbkreisförmigen Zubau zum bestehenden Gebäude untergebracht. Die gesamte Investitionssumme erreichte die Höhe von ca. 42 Millionen Schilling (€ 3.052.000,-), davon allein für die technischen Bereiche (Einsatzleitsystem und Funk) an die 36 Millionen (€ 2.616.000,-)

Es wurde die neueste Technologie für die Funkvermittlung und das Einsatzleitsystem verwendet. Großer Wert wurde auch darauf gelegt, für zukünftige Entwicklungen, wie etwa auf dem Funksektor, offen zu sein und eine problemlose Anbindung neuer Technologien zu ermöglichen.

Auf den Drei-Bildschirm-Arbeitsplätzen werden die Einsatzmittel (z.B. Fahrzeuge, Einsatzgeräte) nach ihrer Verfügbarkeit, die Maske für die Einsatzerfassung und Einsatzabwicklung sowie grafische Informationen (Landkarten, Straßenübersicht und Orthofotos) dargestellt.  Der Bediener wird durch den Ablauf des Einsatzes geführt und erhält auch alle einsatzrelevanten Informationen.

Die Bedienung der Telefonanlage und der Funkeinheiten sowie der Haustechnik erfolgt über "Touch-Pannels", das sind Computer-Bildschirme, die durch Antippen der entsprechenden Felder bedient werden. Mit diesem zukunftsweisendem Ausbau wurde ein wesentlicher Schritt zur Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung Kärntens gesetzt. 

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