Neuigkeiten aus dem Bezirk Villach-Stadt

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2. Bundeskatastrophen-übung LENTIA MMXIX in Linz

Am Freitag, den 04. Oktober 2019 wurde der Katastrophenhilfszug 1 des KLFV bestehend aus Einsatzkräften aus den Bezirken (Hermagor, Villach-Land und Villach-Stadt) ins Übungseinsatzgebiet nach Linz, in die ehemalige Hiller Kaserne nach Linz-Ebelsberg zur 2. Bundeskatastrophenübung LENTIA MMXIX verlegt.

Der aus Marschblock bestehend aus 10 Fahrzeugen und 60 Feuerwehrkameradinnen und Kameraden, startete nach einer kurzen Einweisung durch den KAT-Zug 1 Kommandanten BR Kurt Petschar vom Feuerwehrzentrum Villach aus, um die oberösterreichischen Kameraden bei der Schadensbewältigung zu unterstützen.

Nach einer mehr als fünfstündigen Anreise im Konvoi von 10 Fahrzeugen, wurde Quartier in der leer stehenden Hillerkaserne bezogen und die Abendverpflegung eingenommen. Nach der Einweisung in die Schadenslage und der Befehlsausgabe und den Vorbereitungen für die Übung, klang der Abend mit gemütlicher bundesländerübergreifender Kameradschaftspflege aus.

 

Mehrere Schadensstellen mussten von den Feuerwehren aufgearbeitet werden

Die Übung enthielt mit Teilnehmern aus ganz Österreich verschiedene Szenarien, wie Gefahrstoff- Einsatz, Freimachen von Verkehrswegen, einen Taucheinsatz im Containerhafen Linz und ein Waldbrandereignis, dass von Einheiten aus Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich und der Steiermark bearbeitet wurde.

Von der Schlagkraft der Kärntner Einheit überzeugten sich unteranderem auch Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Rudolf Robin, die beiden Bezirkskommandanten aus Villach-Land OBR Libert Pekoll und aus Hermagor OBR Herbert Zimmermann.

 

Die gemeinsame Zusammenarbeit unter den Katastrophenhilfszügen aus allen Bundesländern, ist die zentrale Basis, um in Folge eines Großereignisses in Österreich, der Bevölkerung rasch und unbürokratisch helfen zu können, so Landesfeuerwehrkommandant LBD Ing. Rudolf Robin.

 

Das entsprechende Wetter passend für einen KAT-Einsatz

Die gesamte KAT-Einheit umfasste 76 Fahrzeuge und wurde unter Polizeibegleitung quer durch die Linzer Innenstadt im Konvoi nach Oberpairing verlegt. Bei unwirtlichsten Wetterverhältnissen, starkem Regen, böigem Wind und um die 10 Grad wurden von den Einheiten die Sprinkler aufgebaut und mit mehreren Angriffsleitungen die Brandbekämpfung durchgeführt.

Im Anschluss fand die Schlusskundgebung am Hauptplatz in Linz statt. Sowohl der Präsident des ÖBFV Albert Kern als auch die politischen Vertreter des Landes Oberösterreich betonten die hervorragenden Leistungen, die erbracht wurden. Insgesamt nahmen an die 1000 Kameraden/innen mit 360 Fahrzeugen an der 2. Bundeskatastrophenübung des ÖBFV teil.

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Bericht: HBI Martin Sticker –  LFKDO Kärnten

Fotos: Arnold Stessel / Martin Kandolf - © copyright bei Arnold Stessel / Martin Kandolf Quellenangabe Abdruck und Nutzung honorarfrei!