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28. Internationaler IFS-Workshop in Stuttgart

In Zeitabständen von zwei Jahren tagen die Österreichischen Brandverhütungsstellen zu Neuerungen und Änderungen im Bereich des vorbeugenden Brandschutz.

Die Brandverhütungsstelle Kärnten nahm mit ihren Sachverständigen heuer erneut an der Jahresfachtagung der Österreichischen Brandverhütungsstellen am Grundlsee teil. BR Ing. Michael Schneider stellte den sieben weiteren Brandverhütungsstellen (Vorarlberg, Tirol, Salzburg, Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark und Burgenland) die aktuelle Entwicklung der „Brandursachenermittlung“ in Kärnten in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt, der Staatsanwaltschaft und der Justiz vor. HBI Ing. Oswald Murisciano, BSc. brachte den 111 Teilnehmern im Rahmen eines Fachvortrages Erkenntnisse aus einem KFZ-Brandversuch am Areal des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes näher. OBI Ing. Arno Lindner gab Einblicke in eine Brand- und Explosionsursachenermittlung bei einem Einfamilienhaus mit tragischem Ausgang.

Seitens des Elementarschaden-Präventionszentrum Österreich wurden Möglichkeiten zur Vermeidung von Schäden durch Naturkatastrophen wie Hochwasser, Hangrutschungen, Hagel, Oberflächenwasser udgl. vorgestellt. Wesentlicher Fokus lag auch auf zukünftigen Herausforderungen bei erneuerbaren Energien, Energiespeichern jeglicher Art wie beispielsweise Lithium Ionen - Großspeicheranlagen, Wasserstoff, etc. Des Weiteren wurden aus sämtlichen Bundesländern Erkenntnisse aus unterschiedlichen Brandfällen, deren Ursachenermittlungen sowie vorhandene Schnittstellen zwischen dem vorbeugenden und abwehrenden Brandschutz erläutert.

Weitere Fachvorträge und Diskussionen über Änderungen im Bereich von brandschutztechnischen Regelwerken, Ausbildungsvorgaben im Bereich von Brandschutzbeauftragten und Brandschutzwarten, europäischen und nationalen Normen sowie Erfahrungen von Feuerwehreinsätzen im städtischen-, ländlichen sowie abgelegen Gebieten rundeten das dreitägige Tagungsprogramm ab.