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Brandursachenermittlung in Österreich

Fachvortrag aus Kärnten

Vom 08. bis 10. April 2026 wurde das Seminar „Grundlagen der Brandursachenermittlung“ erfolgreich durchgeführt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus anderen österreichischen Brandverhütungsstellen, des Landeskriminalamtes Kärnten sowie der ständigen Arbeitsgruppe „Vorbeugender Brandschutz“ des KLFV nutzten die Gelegenheit zur fachlichen Weiterbildung und zum Erfahrungsaustausch.

Als Vortragender konnte mit Michael Lock (Kriminalhauptkommissar a.D., Dipl. Verwaltungswirt (FH) und Sachverständiger für Brandursachenermittlung aus Deutschland) ein erfahrener Experte gewonnen werden, der die Inhalte praxisnah vermittelte.

In insgesamt 20 Unterrichtseinheiten wurden die wesentlichen Grundlagen der Brandursachenermittlung behandelt. Dazu zählten rechtliche Rahmenbedingungen, die Bedeutung des Brandortes als Tatort (u. a. nach NFPA 921), naturwissenschaftliche Grundlagen der Verbrennung sowie das Brandverhalten und typische Brandphänomene wie Flashover und Backdraft.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Spurenkunde, der systematischen Vorgehensweise am Brandort sowie der strukturierten Zündquellensuche mittels Eliminationsverfahren. Darüber hinaus wurden verschiedene Brandursachen – von natürlichen Einflüssen über technische Defekte bis hin zu menschlichem Fehlverhalten – behandelt.

Praxisbeispiele, Gruppenarbeiten sowie die Einführung in die Gutachtenerstellung rundeten das Seminar ab.

Das Seminar stellte einen wichtigen Beitrag zur Vertiefung des Fachwissens und zur Stärkung der Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Organisationen dar.