Erfolgreiches erstes Halbjahr 2026 an der Landesfeuerwehrschule Kärnten
Rund 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, neue Lernformate, internationale Kooperationen und eine erfolgreiche Zertifizierung: Die Landesfeuerwehrschule Kärnten zieht nach dem ersten Halbjahr 2026 eine äußerst positive Bilanz. Die Umsetzung des Bildungsansatzes „Lernen 2025 – Aufbruch in neue Lernwelten“ zeigt spürbare Wirkung und wird von den Kärntner Feuerwehren sehr gut angenommen.
Von Jänner bis Anfang Juli nahmen rund 4.000 Feuerwehrmitglieder an Aus- und Weiterbildungsangeboten teil. Davon entfielen etwa 3.350 Teilnahmen auf Lehrveranstaltungen der Landesfeuerwehrschule sowie 650 auf die Grundausbildung und TSMA-Ausbildung. Zusätzlich konnten rund 4.000 Webinar-Teilnahmen verzeichnet werden.

Neue Lernwelten werden gelebt
Die Landesfeuerwehrschule verfolgt konsequent das Ziel, Ausbildungskapazitäten auszubauen, Lernpfade übersichtlicher zu gestalten und noch mehr praxisnahen Feuerwehreinsatz in die Ausbildung zu integrieren. Die positiven Rückmeldungen aus den Bezirksfeuerwehrkommanden bestätigen, dass dieser Weg richtig ist und von den Feuerwehren aktiv mitgetragen wird.
Besonderes Augenmerk lag im ersten Halbjahr auf einer möglichst realitätsnahen Ausbildung. Die Verbindung von Theorie und Einsatzpraxis bildet weiterhin das Fundament für eine zeitgemäße Feuerwehrausbildung in Kärnten.

Internationale Vernetzung und Wissenstransfer
Auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus wurde weiter gestärkt. Im Rahmen des Projektes„WildFIRE“ beteiligte sich die Landesfeuerwehrschule am internationalen Austausch zum Thema Waldbrandbekämpfung. Dadurch können aktuelle Erkenntnisse und Erfahrungen unmittelbar in die Ausbildung der Kärntner Feuerwehren einfließen.
Ebenso wurde gemeinsam mit dem Verein Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) die Ausbildung von Brandschutzwarten und Brandschutzbeauftragten unterstützt. Darüber hinaus fand eine Trainer-Zertifizierung im Bereich der Heißausbildung mit Teilnehmern der Berufsfeuerwehren Wien, Linz, Salzburg und Graz statt. Das entstandene Netzwerk liefert wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der Ausbildung in Kärnten.

Die Landesfeuerwehrschule kommt ins Rüsthaus
Ein wichtiger Erfolgsfaktor bleibt die Digitalisierung der Aus- und Weiterbildung. Das Webinar-Angebot wurde kontinuierlich ausgebaut und ermöglicht es Feuerwehrmitgliedern, unabhängig von Ort und Zeit an Fortbildungen teilzunehmen. Zahlreiche Feuerwehren nutzen diese Möglichkeit bereits intensiv.
Mit dem Motto „Die Landesfeuerwehrschule kommt ins Rüsthaus“ wird die Wissensvermittlung noch stärker in die Feuerwehren vor Ort gebracht. Moderne Lernformate ergänzen dabei das bewährte Präsenzangebot und schaffen zusätzliche Möglichkeiten für ein lebenslanges Lernen im Feuerwehrwesen.
Blick auf das Ausbildungsprogramm 2027
Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen für das Lehrveranstaltungsprogramm 2027. Geplant sind unter anderem neue Angebote in den Bereichen Führungsausbildung, Schadstoffeinsatz, Öffentlichkeitsarbeit, Jugendbetreuung sowie spezielle Fortbildungsformate für erfahrene Feuerwehrmitglieder. Ziel bleibt eine bedarfsgerechte, praxisnahe und zukunftsorientierte Ausbildung für alle Funktionen innerhalb der Feuerwehr.
Dank an die Feuerwehren
Die hohe Teilnahmebereitschaft, die aktive Mitwirkung an neuen Ausbildungsformaten und die Offenheit gegenüber modernen Lernmethoden tragen wesentlich dazu bei, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren nachhaltig zu stärken. Dafür möchte sich das gesamte Team der Landesfeuerwehrschule sehr herzlich bedanken!








