Unfallopfer bedanken sich bei Rettern
Den 21. Juli 2024 werden Nico und seine Lebensgefährtin Nadine wohl nie vergessen. Ein schwerer Verkehrsunfall auf der S37, der Klagenfurter Schnellstraße, zwischen St.Veit/Glan und Maria Saal sollte ihr Leben drastisch ändern. Mit den beiden im Fahrzeug war auch Hund Balu.
Es war ein sonniger Sonntag Nachmittag, als es gegen 16:30 Uhr zu dem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen kam. Von den acht verletzten Personen waren zwei in den Fahrzeugen eingeklemmt.
Auch Nico, selbst Mitglied einer Freiwilligen Feuerwehr im Burgenland, war eingeklemmt. Jetzt war es Nico und Nadine ein Bedürfnis, sich bei den Einsatzkräften von damals zu bedanken. Bei einem Treffen mit Vertretern der Feuerwehren St. Veit/Glan, St. Michael am Zollfeld, Maria Saal und St. Donat erzählte er von der Zeit nach seinem Unfall. Er selbst hat an den Unfall keinerlei Erinnerung und war dreieinhalb Wochen im Koma. Danach hatte er eine langwierige Rehabilitation zu meistern, ist jetzt aber wieder körperlich voll hergestellt. Seine Freundin Nadine hatte es zum Glück nicht so schlimm erwischt, sie konnte das Krankenhaus nach ein paar Tagen verlassen. Hund Balu blieb unverletzt, er wurde bei der Polizeiinspektion St. Veit/Glan von Nico’s Eltern abgeholt.
Als kleines Dankeschön überreichten Nadine und Nico T-Shirts seiner Feuerwehr und burgenländische Weinspezialitäten an die Vertreter der Feuerwehren. Auch für diese war das Wiedersehen ein besonderer Moment – es passiert nicht oft, dass Personen später Kontakt aufnehmen und sich auf so eine herzliche Art bedanken. Und es ist schön zu sehen, dass der Heilungsprozess gut verlaufen ist und keine bleibenden Schäden geblieben sind. Das ist für jedes Mitglied einer Feuerwehr der wahre Lohn für die mitunter harte Arbeit.
Text: BM Jürgen Sampl
Fotocredits:
Gruppenfoto: © FF St. Michael am Zollfeld 2026
Unfallfoto: © FF St. Veit/Glan 2026

