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Wohnhausbrand in Zedlitzdorf

In den frühen Morgenstunden des 10. Jänner 2026 kam es in Zedlitzdorf in der Gemeinde Gnesau zu einem Brand eines Wohnhauses. Gegen 2.30 Uhr verständigte ein Nachbar die Einsatzkräfte, nachdem er den Brand bemerkt hatte. Mehrere Feuerwehren wurden daraufhin unter der Alarmstufe B5 – Brand Wohnhaus – zum Einsatzort alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand das Wohngebäude, einschließlich eines rund 20 Meter langen Zubaus, bereits in Vollbrand. Da das Haus als Ferienhaus genutzt wurde, befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen im Gebäude. Personen kamen daher nicht zu Schaden.

An den Löscharbeiten waren die Feuerwehren Zedlitzdorf, Gnesau, Ebene Reichenau, Himmelberg, Patergassen und Bad Kleinkirchheim beteiligt. Insgesamt standen rund 70 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Wasserversorgung wurde über mehrere Tanklöschfahrzeuge und eine eingerichtete Wasserbezugsstelle sichergestellt. Mehrere Atemschutztrupps führten die Löscharbeiten im Innenbereich durch und wechselten sich dabei regelmäßig ab.

Die Brandbekämpfung wurde zunächst durch eine noch unter Spannung stehende Niederspannungsleitung erschwert. Nach der Abschaltung der Stromversorgung durch die Kelag konnte die Drehleiter der Feuerwehr Bad Kleinkirchheim eingesetzt werden. Um Glutnester im Dachstuhl besser bekämpfen zu können, wurde die Dachfläche großflächig geöffnet. Für die weiteren Nachlöscharbeiten wurde zudem ein Kran eingesetzt, mit dessen Hilfe Teile des Dachstuhls abgetragen wurden.

Durch das koordinierte Vorgehen der eingesetzten Kräfte konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude sowie auf den dahinterliegenden Wald verhindert werden. Der Brand konnte schließlich unter Kontrolle gebracht werden. Die Löscharbeiten dauerten bis etwa 10 Uhr an.

Neben den Feuerwehren stand auch die Polizeiinspektion Patergassen im Einsatz. Der entstandene Sachschaden am Gebäude ist erheblich und konnte zunächst nicht beziffert werden.

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden vom Landeskriminalamt Kärnten in Zusammenarbeit mit der Kriminaltechnik des Bundeskriminalamtes Wien durchgeführt und inzwischen abgeschlossen. Dabei wurde festgestellt, dass der Brand durch die unsachgemäße Entsorgung von Asche aus einem Holzofen auf einem Müllplatz im Lagerraum des Nebengebäudes verursacht wurde.

Text: ÖA@BFK07